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Update am: 31.07.2011, 19:12:22

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Krankenpflege mit Klimaschutz

Atmosfair LogoWas hat häusliche Krankenpflege mit dem globalen Klimawandel zu tun? Ganz einfach: Mobile Pflegedienste kommen in der Regel mit dem Automobil – und Autos stoßen Kohlendioxid (CO2) aus. Kohlendioxid gehört zu den so genannten Treibhausgasen, die als Hauptursache der allgemeinen Erwärmung und damit des Klimawandels gelten. Vermeiden können Pflegedienste solche Umweltbelastungen kaum. Schließlich können die Mitarbeiter nicht alle Hausbesuche zu Fuß, per Fahrrad oder wie in alten Zeiten mit dem Pferdefuhrwerk erledigen. Einem modernen Pflegedienst bleibt also gar nichts anderes übrig: Auch er trägt - wenn auch in vergleichsweise kleinem Maße – zum Klimawandel bei.

Der Senioren-Notruf ist sich dieses Zusammenhangs bewusst. Das in Hildesheim ansässige Unternehmen mit Niederlassungen in Hameln und Greene hat insgesamt elf Fahrzeuge im Einsatz. „Wir achten zwar bei der Anschaffung immer darauf, dass die Fahrzeuge möglichst schadstoffarm und sparsam im Verbrauch sind“, sagt Geschäftsführer Udo Greve. Doch trotzdem komme durch den täglichen Betrieb einiges an Treibhausgasemissionen zusammen.

Doch genauso wie Unternehmen durch ihre Aktivitäten dem Klima schaden, können sie auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – indem sie Projekte unterstützen, die zur Vermeidung und Einsparung und CO2-Emissionen beitragen. Vorreiter für solche Projekte ist in Deutschland die in Bonn ansässige Organisation atmosfair, die auch vom Umweltministerium unterstützt wird. Interessenten können sich von der Organisation ausrechnen lassen, wie hoch die Menge der schädlichen Klimagase ist, die sie bei Flugreisen oder auch durch die Autobenutzung verursachen. Auch der Senioren-Notruf hat sich seine Klimabilanz ausrechnen lassen. Ergebnis: Pro Jahr verbrauchen die Fahrzeuge des Pflegedienstes insgesamt rund 19 Tonnen CO2.

Parallel dazu rechnet atmosfair aus, wie viel Geld nötig ist, um die gleiche Schadstoffmenge anderswo einzusparen. Im Fall des Senioren-Notrufes sind dies 440 Euro. Diese Summe hat das Unternehmen als freiwilligen Klimaschutzbeitrag an atmosfair gespendet. Mit diesem Geld unterstützt die gemeinnützige Organisation Umweltprojekte in Entwicklungsländern, so zum Beispiel Solar- und Wasserkraftanlagen oder Energiesparprojekte. Alle diese Projekte werden von internationalen Umweltorganisationen kontrolliert.

Aufgrund seiner Spende hat der Senioren-Notruf ein Klimaschutz-Zertifikat für eingesparte Treibhausgasemissionen erhalten. Das Dokument sei vor allem aus einem Grund wichtig, meint Geschäftsführer Greve: „Es zeigt, dass auch kleine Unternehmen etwas für den Klimaschutz tun können.“

Engagement

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Betreuung und medizinische Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Wir sind uns bewusst, dass diese Arbeit mit einer großen Verantwortung verbunden ist.

Die Menschen, die wir versorgen, sind auf unsere Unterstützung angewiesen. Unsere Arbeit hat wesentlichen Einfluss auf ihre Lebensqualität. Diese Verantwortung ist für uns zugleich ein Ansporn: Wir wissen, dass unsere Arbeit sinnvoll und wichtig ist – und das motiviert uns jeden Tag auf`s Neue.

K.Bert LogoWir sehen uns aber auch in der Pflicht, über den „Tellerrand“ unseres Arbeitsalltags hinauszublicken. Deshalb engagieren wir uns auch für soziale Projekte und für die Umwelt.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Deshalb unterstützen wir das Kinder- und Jugendrestaurant K.Bert in Hildesheim, das von der Hildesheimer Tafel betrieben wird.

Näheres zu diesem wichtigen sozialen Projekt finden Sie in unserer Links Rubrik oder auf den Seiten der Hildesheimer Tafel.

Atmosfair LogoAmbulante Pflegedienste wie der Senioren-Notruf müssen mobil sein. Unsere Mitarbeiter sind viel mit dem Auto unterwegs – und das hat Folgen für die Umwelt.

Um die Belastungen möglichst gering zu halten, haben wir schadstoffarme Fahrzeuge im Einsatz, die sparsam im Verbrauch sind. Dies allein halten wir aber nicht für ausreichend.

Deshalb engagieren wir uns auch aktiv für die Umwelt, indem wir Klimaschutzprojekte unterstützen.

Näheres zu unserem Projekt „Krankenpflege mit Klimaschutz“ finden Sie Sie hier.

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