Ein passendes Notrufsystem hängt von der Lebenssituation ab: Wird der Schutz vor allem zuhause gebraucht, auch unterwegs – oder überall? Beantworten Sie die folgenden Fragen und Sie erhalten eine erste Orientierung, welcher Systemtyp sich für Ihre Situation anbietet. Das Ergebnis ersetzt keine persönliche Beratung.

Frage 1

Wo soll der Schutz vor allem greifen?

Überlegen Sie, in welchen Situationen im Notfall am ehesten Hilfe gebraucht wird.

Frage 2

Lebt die Person überwiegend allein?

Frage 3

Besteht ein erhöhtes Sturzrisiko oder eine Gangunsicherheit?

Etwa nach Stürzen in der Vergangenheit, bei Schwindel oder eingeschränkter Mobilität.

Frage 4

Geht die Person regelmäßig allein außer Haus?

Zum Beispiel für Spaziergänge, Einkäufe oder Termine.

Frage 5

Gibt es Hinweise auf Orientierungsprobleme oder eine beginnende Demenz?

Zum Beispiel Verlegen von Wegen, Vergesslichkeit oder Verwirrtheit.

Frage 6 optional

Wird ein Smartphone sicher und selbstständig genutzt?

Optional – hilft uns einzuschätzen, wie technikaffin die Bedienung sein darf.

Zur Einordnung

Die drei Lösungswege im Überblick

Hausnotruf schützt zuverlässig in den eigenen vier Wänden – mit Basisstation und Notrufknopf am Körper. Mobiler Notruf wirkt auch unterwegs über das Mobilfunknetz, häufig mit GPS-Ortung und Sturzsensor. Eine Kombilösung verbindet beides, wenn Schutz zuhause und außer Haus gleichermaßen wichtig ist. Welcher Weg passt, hängt von Lebenssituation, Mobilität und persönlichen Wünschen ab.